Wo süße Träume entstehen

21 Nov 2014

Am südlichen Rande von Wien, wo die Satellitenstadt Alterlaa aus dem Boden ragt, ist Landtmann’s Feine Patisserie nur einen Katzensprung entfernt. Auf rund 1.400 Quadratmetern fertigen 48 Mitarbeiter feine Meisterwerke an: Von den Klassikern wie Mozarttorte, Apfelstrudel, Rehrücken, Nussbeugerl und Co. bis hin zu saisonalen Spezialitäten wie Maroniblüten oder Keksen für die Weihnachtszeit - all das nach alter Backtradition gemischt mit dem Know-How von heute. Auch Allergiker kommen bei uns auf ihre Kosten, denn eine Vielzahl an Torten und anderen Süßspeisen in unserem Sortiment sind gluten- und laktosefrei.

Betriebsleiter Christian Haller legt besonderen Wert auf die Qualität der Rohstoffe.

Ehrliche Handarbeit und hochwertige Produkte

Handarbeit wird in den vier Wänden der Backstube groß geschrieben. So werden etwa Rehrücken von Hand mit feinsten Lübecker Mandeln gespickt oder der Teig für die Weihnachtskekse sorgfältig hauchdünn ausgerollt. Genauso wichtig sind auch die Rohstoffe, auf deren Qualität der Betriebsleiter Christian Haller besonderen Wert legt. Wo seine Schokolade herkommt weiß er ganz genau: „Unsere Schokolade kommt aus Südamerika, wo sich 15 Familien zusammengetan haben, die 150 km entfernt vom Machu Picchu die Kakaobohnen auf etwa 800 bis 1.200 Metern Seehöhe anbauen und ernten.“ Außerdem wird ausschließlich mit Marzipan und Nüssen aus Lübeck gearbeitet. Sein Credo lautet: „Wo man nichts Hochwertiges hineinsteckt, kommt auch nichts Hochwertiges heraus.“

Tipp aus der Backstube

Auch wenn in der Patisserie große Mengen erzeugt werden, wird nie außer Acht gelassen, dass Gut Ding auch Weile braucht. Zum Beispiel die hauseigene Sachertorte: „Von gestern auf heute haben unsere Sachertorten im gekühlten Lager bei perfekter Temperatur und optimaler Luftfeuchtigkeit gerastet und heute haben wir sie aprikotiert“, erklärt Haller. Sein Tipp: „Aprikotiert wird mit heißer Marmelade, denn dann saugt sie sich so richtig in die Torte ein und das macht sie so schön saftig.“

Landtmann Kollektion: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Aber nicht nur die Produktion von Keksen, Torten und Strudeln steht am Programm, auch Kreativität ist gefragt. Ein Teil der Feinbäckerei dient nur zur Tortenverzierung, der sogenannten Dekorabteilung. Hier wird die Patisserie zum Experimentierfeld: Oberflächen werden geprägt, es wird gepinselt, gesprayt aber genauso auch nach traditioneller Handwerkskunst dekoriert. "Wir spielen mit Tradition und Moderne, ein ganz bewusster Bruch", erklärt die Geschäftsführerin Frau Querfeld. So wird beispielsweise einem echten Wiener Klassiker wie der Esterhazy Torte eine ungewöhnliche Hülle verpasst. Es gibt nahezu keine Grenzen für die Kreativität bei unseren einzigartigen Designtorten, die mit größter Sorgfalt und Fingerspitzengefühl hergestellt werden und ein Hingucker für wohl jeden Anlass sind.

In den Kaffeehäusern werden die Kunstwerke ausgestellt, um sich inspirieren zu lassen.
Unsere Torten bestechen durch einzigartiges Design und köstlichen Geschmack.

Im Winter schon an den Sommer denken

In der Patisserie befindet sich auch ein Eisraum, der hauptsächlich zur Erzeugung von Landtmann’s rund 18 Sorten Speiseeis da ist. Wer allerdings glaubt, dass sich der Eisraum in der kühleren Jahreszeit im Winterschlaf befindet, der täuscht sich - denn dann werden hier Winterträume erfüllt: „Im Winter kochen wir im Eisraum zum Beispiel die Vanillesauce oder Trinkschokolade, damit wir sicherstellen können, dass wir überall dieselbe Qualität anbieten“, so Haller. Trotzdem hat der Betriebsleiter schon die Eissorten für die kommende Saison im Hinterkopf: „Gerade denken wir darüber nach, ob wir alle unsere Sorten künftig laktosefrei und auch drei oder vier vegan produzieren sollen“, verrät er.

Frische Ware den ganzen Tag

Feine Nußtorte auf Walnussboden gefüllt mit Oberscreme und Nuss-Marzipan.

Dreimal täglich wird frische Ware an alle Cafés der Familie Querfeld geliefert. Damit das auch möglich ist, wird schon um 6 Uhr damit begonnen, die Croissants zu rollen, das Plundergebäck zu füllen und die eine oder andere Nusstorte zu fertigen. Ist die Frühware fertig, geht es weiter mit dem unverwechselbaren Apfelstrudel, der etwa bis zur Mittagszeit fertig ist. Dieser wird portioniert und noch warm und köstlich duftend in die Cafés gebracht.

Von der Patisserie schlussendlich ins Kaffeehaus

Die Hauptabnehmer der unwiderstehlichen Versuchungen sind die eigenen Kaffeehäuser der Familie Querfeld. Sobald die exquisiten Spezialitäten das letzte Sahnehäubchen aufgesetzt bekommen, kommen sie in die Lieferwägen, welche die liebevoll handgearbeiteten Delikatessen hinter die Vitrinen der Cafés bringen, damit einer feinen Torte und einer Melange am Nachmittag nichts mehr im Wege steht.

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